Antiziganismus früher und heute – Herausforderungen für die Soziale Arbeit

Antiziganismus früher und heute – Herausforderungen für die Soziale Arbeit

Datum
Freitag, 12. November 2021
Uhrzeit
09:30 - 13:30 Uhr
Anmeldeschluss
Freitag, 05. November 2021

Anmeldung


Antiziganismus früher und heute

Inhalte

Als Fachkraft in der Sozialen Arbeit arbeiten Sie mit Klient*innen, die Roma oder Sinti sind, und wollen mehr über diese Bevölkerungsgruppen wissen oder vorhandene Kenntnisse kritisch hinterfragen.

Im ersten Teil des Workshops beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Roma und Sinti. Sie erfahren mehr über ihre Herkunft sowie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Der Referent wirft einen kritischen Blick auf die sogenannte „Erfindung der Zigeuner“, die z. B. in der „Tsiganologie“ ihren Niederschlag fand. Wir befassen uns mit der Verfolgung und Vernichtung der beiden Gruppen während des Naziregimes sowie mit dem Fortwirken rassistischer Diskriminierungen in der Nachkriegszeit. Anschließend thematisieren wir die Lage der Roma und Sinti in Deutschland und Europa heute.

Im zweiten Teil stehen Erfahrungen aus Ihrem beruflichen Alltag im Mittelpunkt. Wir analysieren gemeinsam Ihre Fallbeispiele, suchen nach passenden Erklärungen und Lösungen und betten diese in einen breiteren Kontext ein. Dabei lauten die entscheidenden Fragen: Was muss eine kritische Soziale Arbeit leisten? Wie sieht eine zielgerichtete Sozialarbeit mit Roma und Sinti aus?

Veranstalter

Interkulturelle Akademie der Diakonie München und Oberbayern

Zielgruppe

Fachkräfte in der Sozialen Arbeit

Referenten

Radoslav Ganev ist Politologe und Konfliktmanager mit den Schwerpunkten Repräsentation ethnischer Minderheiten und Partizipation. Er ist Gründer des Vereins Romanity e.V., dessen Ziel es ist, Vorurteile über Sinti und Roma abzubauen und positive Bilder über sie zu vermitteln.

Ort

Online

Kosten

50,00 €

Weitere Informationen

Die Veranstaltung findet als Meeting über die Anwendung Zoom statt. Für die Teilnahme an einem Zoom-Meeting benötigen Sie einen PC/Laptop, Tablet oder ein Smartphone mit Internetanschluss und angeschlossenem Audio (Lautsprecher/Kopfhörer und Mikrofon) sowie möglichst einer Kamera. Für die Audiofunktion können Sie alternativ auch Ihr Telefon nutzen (es gelten die Tarife Ihres Anbieters für Verbindungen zum Festnetz).

Sie erhalten von uns rechtzeitig einen Zugangslink zur Veranstaltung.

Hier können Sie vorab prüfen, ob alles funktioniert: www.zoom.us/test.


Anmeldung Antiziganismus früher und heute – Herausforderungen für die Soziale Arbeit

Anmeldung

Dr. Irena Grgić

T (089) 12 69 91 155