Desinformation und Verschwörungsideologien im Kontext von Flucht- und Migrationsdebatten
- Datum
- Mittwoch, 22.07.2026
- Uhrzeit
- 09:30 - 13:30 Uhr
- Anmeldeschluss
- 16.07.2026
- Freie Plätze
- 9 /20
Eine Fortbildung für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit
Inhalte
In der Arbeit mit geflüchteten und migrierten Menschen werden Fachkräfte zunehmend mit Narrativen konfrontiert, die gezielt Ängste schüren, Gruppen gegeneinander ausspielen und Verantwortung verschieben. Was nach persönlicher Skepsis oder Meinung klingt, folgt oft erkennbaren, manipulativen Mustern.
Desinformation und Verschwörungsnarrative werden über soziale Medien, populistische Medienformate und einige politische Akteur*innen gezielt gestreut. Sie beeinflussen nicht nur die öffentliche Meinung, sondern haben auch direkte Auswirkungen auf die Lebensrealität von Geflüchteten und Migrant*innen – von alltäglicher Diskriminierung bis hin zu realen Gefährdungssituationen.
Im Workshop erfahren Sie, wie solche menschenfeindlichen Narrative funktionieren bzw.:
- welche psychologischen Mechanismen sie bedienen
- welche politischen, gesellschaftlichen und ideologischen Funktionen sie erfüllen
- welche Akteur*innen sie verbreiten und welche Interessen dahinterstehen
- wie Geflüchtete und Migrant*innen gezielt als Bedrohung inszeniert werden.
Ein besonderer Fokus liegt auf den bewusst produzierten Spaltungsmechanismen innerhalb der Gesellschaft sowie der Frage, welche Rolle Frauenrechte und Sicherheitsdiskurse bei diesen Erzählungen spielen. Gemeinsam erarbeiten wir Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte, um solchen Dynamiken im Kontakt mit Klient*innen, im Team und im gesellschaftlichen Umfeld sicher begegnen zu können.
Veranstalter
Interkulturelle Akademie der Diakonie München und Oberbayern gGmbH
Zielgruppe
Fachkräfte in der Sozialen Arbeit
Referenten
Anne Mahr und Annika Stange, Projektmitarbeiterinnen bei der Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung der Amadeu Antonio Stiftung in Leipzig
Ort
Online-Workshop
Kosten
40,00 €

