Umgang mit rechtsextremistischen Gefährdungen in der sozialen Arbeit
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Umgang mit rechtsextremistischen Gefährdungen in der sozialen Arbeit

Datum
24.06.2024
Uhrzeit
09:30 - 16:30 Uhr
Anmeldeschluss
20.06.2024
Freie Plätze
4 /24

Anmeldung


Umgang mit rechtsextremistischen Gefährdungen in der sozialen Arbeit

Inhalte

Laut aktueller Berichte des Bundesinnenministeriums ist die Anzahl der rechtsextremen Straftaten in Deutschland im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent gestiegen. Solche Tendenzen stellen eine deutliche Gefahr für eine demokratische, offene und plurale Gesellschaft dar, in der die Gleichheit aller Menschen als Grundvoraussetzung gilt.

In ihren Handlungen richtet sich die extreme Rechte nicht nur gegen Menschen mit Migrationshintergrund, die ihrem völkisch-nationalen Gesellschaftsbild nicht entsprechen, sondern auch gegen Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, Sozialhilfeempfänger*innen oder etwa die LGBTIQ-Community. Diese Menschen gehören jedoch zu den Zielgruppen der Sozialen Arbeit. Nicht nur sie, sondern auch soziale Einrichtungen, die ihnen helfen, können zur Zielscheibe von extrem rechter Agitation werden.

In unserer Fortbildung beschäftigen wir uns mit Gefahren und Folgen von extrem rechten Bewegungen in Deutschland für Betroffene und für die Soziale Arbeit und thematisieren dabei insbesondere folgende Punkte:

- Basiswissen zum Thema „Rechtsextremismus“ – Was bedeutet der Begriff? Auf welchen ideologischen Hintergründen beruht dieses Phänomen? Welche politischen Faktoren begünstigen den Zuwachs extrem rechter Tendenzen? 

- Welche Strategien benutzt die extreme Rechte?

- Wer sind extrem rechte Akteure in Bayern und insbesondere in München?

- Wie kann ich Haltung zeigen? 

- Welche Handlungsoptionen habe ich als Fachkraft in der Sozialen Arbeit, wenn ich oder Klient*innen von einem extrem rechten Vorfall betroffen sind? 

Sie sind herzlich eingeladen, Ihre eigenen Fallbeispiele mitzubringen. Nach dem Workshop sind Sie sowohl mit dem theoretischen Wissen über Rechtsextremismus als auch mit passendem praktischem Handwerkszeug gegen potentielle extrem rechte Aktionen gut vertraut.

Veranstalter

Interkulturelle Akademie der Diakonie München und Oberbayern

Zielgruppe

Fachkräfte in der Sozialen Arbeit

Referenten

Mitarbeiter*innen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

Ort

Diakonie München und Oberbayern, Landshuter Allee 40, 80637 München

Kosten

60,00 €

Modalitäten

Einlassvorbehalt: Wir behalten uns gemäß Art. 10 Abs. 1 BayVersG vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.