Kritischer Umgang mit Verschwörungsideologien im Kontext pädagogischer Arbeit

Kritischer Umgang mit Verschwörungsideologien im Kontext pädagogischer Arbeit

Datum
09.07.2024
Uhrzeit
13:00 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss
02.07.2024
Freie Plätze
5 /20

Anmeldung


Ein Workshop für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit

Inhalte

Der Glaube an Verschwörungsgeschichten bzw. Verschwörungsideologien findet sich laut Studien nicht nur bei einer Minderheit der Gesellschaft und hat während und durch die Corona-Pandemie an Relevanz gewonnen. Auch junge Menschen – die in der Identätsentwicklung auf der Suche nach Wahrheit und Sicherheit sind - fühlen sich davon angezogen.

Der Glaube an Verschwörungsideologien kann jedoch zu einer Gefahr für die demokratische Gemeinschaft werden, da dadurch komplexen Zusammenhängen oft mit einfachen Antworten begegnet wird. Dabei werden oft Menschengruppen – real oder konstruiert – zu Schuldigen erklärt und autoritäre Lösungsideen verbreitet.

In der Veranstaltung beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

- Was sind Verschwörungsideologien, wer ist dafür anfällig und warum?

- Aus welchen Gründen finden manche junge Menschen Verschwörungsideologien attraktiv / interessant? 

- Welche Rolle spielen soziale Medien in der Entstehung und Verbreitung solcher Verschwörungsideologien und welche Stilmittel sind besonders für junge Menschen attraktiv?

- Wie kann man im pädagogischen Alltag Verschwörungsideologien begegnen?

In diesem Workshop für pädagogische Fachkräfte geben die Referent*innen einen theoretischen Überblick zum Thema Verschwörungsglaube, was er mit Antisemitismus zu tun hat sowie zu seiner Verbreitung in der Gesellschaft. Mit interaktiven Methoden wird insbesondere der Umgang damit im in der päd. Praxis beleuchtet.

Sie sind dazu herzlich eingeladen, eigene Fallbeispiele aus Ihrem pädagogischen Arbeitsalltag mitzubringen.

Veranstalter

Interkulturelle Akademie der Diakonie München und Oberbayern

Zielgruppe

Fachkräfte der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit

Referenten

Klaus Joelsen (Sozialpädagoge) und Melanie Contu (Sozialpädagogin und Fachkraft für Rechtsextremismusprävention) von der Stelle für politische Bildung im Stadtjugendamt München sind spezialisiert auf die pädagogischen Aspekte des Themenspektrums Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Demokratie- und Menschenrechtsbildung, Rechtsextremismus und Prävention.

Ort

Diakonie München und Oberbayern, Landshuter Alle 40, 80637 München

Kosten

25,00 €

Modalitäten

Einlassvorbehalt: Wir behalten uns gemäß Art. 10 Abs. 1 BayVersG vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Anmeldung Kritischer Umgang mit Verschwörungsideologien im Kontext pädagogischer Arbeit

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