Drei Fragen an…

Annekathrin Hempel zu ihren ersten 100 Tagen im neuen Job

Der Pflegeberuf bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, weiß Annekathrin Hempel

Frau Hempel, Sie haben zum 1. Januar die Schulleitung der Evangelischen PflegeAkademie (EPA) der Hilfe im Alter gGmbH übernommen.

Welche Erfahrung hat Sie in den letzten Monaten am meisten überrascht?

Die Willkommenskultur der Hilfe im Alter der Diakonie München und Oberbayern hat mich positiv überrascht. Ich habe vom ersten Tag an viel Wertschätzung von allen Seiten erfahren und wurde überall wohlwollend empfangen und aufgenommen. Was mir bis zu meinem Einstieg bei der Hilfe im Alter nicht bewusst gewesen ist, ist die Vielfältigkeit des Trägers und seiner Tochtergesellschaften: Die Angebote beinhalten nicht nur eine Rundum-Versorgung von Seniorinnen und Senioren, sondern auch Einrichtungen für Kinder und Jugendliche oder Menschen in sozialen Notlagen.

Was macht aus Ihrer Sicht die Besonderheit der EPA aus?

Die Lehrkräfte an unserer Schule bringen Expertise aus den unterschiedlichsten Bereichen mit: von der stationären Langzeitpflege über die Akutpflege bis hin zum Intensivbereich. Von dieser Vielfältigkeit profitieren natürlich unsere Schülerinnen und Schüler – momentan stolze 236! Wir bilden sowohl für den stationären als auch für den ambulanten Bereich parallel aus und arbeiten dabei eng mit Praxisanleitungen sowie mit unseren Evangelischen Pflegezentren zusammen. Obwohl wir eine große Schule sind, lassen wir niemanden außer Acht und unterstützen bei Bedarf individuell wie bspw. durch Sprachkurse.

Wie können wir aus Ihrer Sicht den Pflegeberuf in Zukunft noch attraktiver gestalten?

Der Pflegeberuf ist aus meiner Sicht schon immer attraktiv gewesen, weil er sich durch viele Besonderheiten auszeichnet. Bereits in der Ausbildung kann man – im Gegensatz zu vielen anderen Sparten – zahlreiche Bereiche kennenlernen. Oder denken Sie an die facettenreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Examen sowie an die Vielfältigkeit der generalistischen Lehre! Diese Möglichkeiten müssen wir wieder viel mehr ins Bewusstsein und in die Öffentlichkeit rücken.


Diakonie München und Oberbayern
Unternehmenskommunikation

Landshuter Allee 40
80637 München

T (089) 12 69 91 122


Christine Richter

Pressekontakt

Landshuter Allee 40
80637 München

T (089) 12 69 91 122