Nicht am Menschen sparen
Wir kämpfen gemeinsam für Teilhabe

Teilhabe ist ein Menschenrecht – nicht verhandelbar. Die Diakonie München und Oberbayern unterstützt die bundesweite Kampagne "Nicht am Menschen sparen" und setzt sich gegen Kürzungen in der Eingliederungshilfe ein.
Die Sparpläne in der Sozialpolitik bedrohen die Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen massiv. Deshalb schließt sich die Diakonie München und Oberbayern der bundesweiten Kampagne des Bundesfachverbandes für Teilhabe (BeB) "Nicht am Menschen sparen" an. Gemeinsam protestieren die Akteur*innen gegen Kürzungen in der Eingliederungshilfe – denn Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein Menschenrecht.
Als großer Träger erlebt die Diakonie München und Oberbayern täglich, wie wichtig passgenaue und individuelle Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben ist. So ermöglicht etwa eine Assistenzkraft einer jungen Frau mit Behinderung, ihren Alltag in der eigenen Wohnung zu organisieren und einzukaufen. Eine Schulbegleiterin unterstützt ein Kind mit emotionalem Förderbedarf dabei, am Unterricht teilzunehmen. Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten die notwendige Begleitung, um Behördengänge zu bewältigen. Doch derzeit werden die Leistungen der Eingliederungshilfe vor allem aus Kostensicht diskutiert. Das gefährdet nicht nur das selbstbestimmte Leben der Betroffenen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt unserer gesamten Gesellschaft.
Vorstandssprecherin Andrea Betz erklärt:
"Die drohende Kürzung in der Eingliederungshilfe bedeutet Sparen an Menschen und ihren Lebensentwürfen. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben darf niemals hinter Haushaltsdebatten verschwinden. Deshalb unterstützen wir die Kampagne ‚Nicht am Menschen sparen‘ aus voller Überzeugung."
Diakonie München und Oberbayern gGmbH
Landshuter Allee 40
80637 München

