Mit KI-Sprachassistenten Pflegekräfte entlasten

Hilfe im Alter arbeitet mit "voize"

Zwei Pflegekräfte testen den Sprachassistenten voize
Pflegekräfte der Hilfe im Alter dokumentieren ihre Arbeit künftig mit "voize". Foto: Hilfe im Alter gGmbH

Die Hilfe im Alter setzt auf KI-gestützte Sprachdokumentation. Durch die Einführung des digitalen Assistenten "voize" sollen Pflegekräfte Zeit für die Betreuung pflegebedürftiger Menschen gewinnen.

Die Hilfe im Alter gGmbH der Diakonie München und Oberbayern führt mit dem digitalen Sprachassistenten "voize" ein KI-Tool in der Pflegedokumentation ein. Der KI-gestützte Sprachassistent wird Pflegekräfte dort entlasten, wo bislang viel Zeit verloren geht: bei der Dokumentation und bei administrativen Routinen. Die Einführungsphase ist im April gestartet.

Bis Mitte August sollen alle elf Häuser des Pflegeanbieters in Oberbayern mit dem KI-Assistenten arbeiten.

"Diese neue Technik ist kein Selbstzweck: Bei der Hilfe im Alter steht die Beziehung zwischen unseren Fachkräften und unseren Klientinnen im Mittelpunkt. Mit 'voize' haben unsere Mitarbeitenden mehr Zeit für die pflegebedürftigen Menschen", betont Geschäftsführer Dirk Spohd.

Durch direkte Spracheingabe können die Pflegekräfte Informationen unmittelbar festhalten. Das verringert das Risiko, dass wichtige Details vergessen werden.

"Die KI-gestützte Sprachdokumentation ist aus der Pflege künftig nicht mehr wegzudenken", ist Spohd überzeugt. Das zeige sich bereits heute daran, dass neue Mitarbeitende im Bewerbungsprozess solche digitalen Lösungen zunehmend erwarten.

Gemeinsam mit dem Anbieter "voize" hat die Hilfe im Alter gGmbH einen umfassenden Schulungsplan entwickelt.

Bei der Auswahl des Anbieters habe man zudem großen Wert auf Datenschutz und Informationssicherheit gelegt, erklärt Spohd. Die Hilfe im Alter gGmbH will den Einsatz der KI regelmäßig evaluieren.

Über die Hilfe im Alter gGmbH

Die Hilfe im Alter gGmbH ist Teil der Diakonie München und Oberbayern. Jährlich versorgen rund 1.500 Mitarbeitende mehr als 1.700 Menschen in der stationären und ambulanten Pflege. Etwa 7.000 Menschen nutzen die Angebote der offenen Altenhilfe.


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