Pressestatement

Teilnahme an Pride-Paraden: "Hass und Ausgrenzung haben keinen Platz in unserer Gesellschaft"

Zusammen wachsen in Vielfalt: Die Diakonie feiert auf dem CSD. Foto: Diakonie München und Oberbayern

Die Diakonie München und Oberbayern beteiligt sich 2026 erneut an den Pride-Paraden in München und Schongau. Angesichts zunehmender queerfeindlicher Straftaten setzt sie damit auch bewusst ein Zeichen.

Andrea Betz, Vorstandssprecherin der Diakonie München und Oberbayern, zur Teilnahme an den Pride-Paraden in München und Schongau:

"Der Juni steht als Pride Month für die Sichtbarkeit und die Rechte queerer Menschen. Umso besorgniserregender ist die Zunahme von Straftaten gegen queere Menschen und die zunehmende Zahl von Angriffen auf Pride-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren. Gerade deshalb gilt: Das Feiern des Pride Months ist politisch.

Wer Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität angreift, greift die Grundwerte einer offenen und demokratischen Gesellschaft an. Queerfeindlichkeit, Hass und Ausgrenzung haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.

Deshalb nehmen wir als Diakonie München und Oberbayern auch in diesem Jahr an den Pride-Paraden in München und Schongau teil. Wir stehen an der Seite queerer Menschen – nicht nur im Pride Month, sondern jeden Tag."


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